AH Aktuelles

10.09.2017

Zwei späte Treffer gegen die Gäste aus Großschönach sichern Einzug ins Finale der Südbadischen Ü40-Meisterschaft 2017!

Zwar ein knapper, aber dennoch ein verdienter Sieg, nein, ein Arbeitssieg war es, den unsere Ü40-AH vergangenen Donnerstag (7.9.2017) auf Altbirnau ins Finale um die Südbadische Meisterschaft 2017 einziehen ließ. Das Zustandekommen erinnerte an große Mannschaften: zuerst nicht ins Spiel gefunden, im weiteren Spielverlauf stets bemüht, doch abgesehen von einer „halben“ Torchance in der ersten Spielhälfte, fehlte es an zwingenden Chancen auf Seiten des FCÜ und dem Spiel unserer AH der Glanz vergangener Partien. Aber die Truppe hatte nie aufgehört, den Sturmlauf auf des Gegners Gehäuse mit dem uns nicht ganz unbekannten Sportkameraden Matze zwischen den Pfosten immer wieder von neuem zu versuchen - und wurde dafür dann schließlich noch spät, aber verdient mit zwei Treffern durch den eingewechselten Bernd Parthenheimer belohnt.

Es war das erwartet emotionale Duell gegen den ewigen Rivalen aus Großschönach. Von einzelnen deren „Defensivkünstler“ teils überhart geführte Zweikämpfe ließen früh die Emotionen hochkochen und verlangtem dem Referee Uwe Schaffart schon zeitig ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl ab, um das Spiel unter Kontrolle zu behalten. Dank seiner souveränen und mit Augenmaß geführten Spielleitung blieb es bei einzelnen Verwarnungen aufgrund übermotiviertem Einsteigens auf beiden Seiten sowie ein paar wenigen verbalen Scharmützeln hüben wie drüben.

Gestartet mit einer großer Portion Euphorie und dem großen Willen, die Schmach des Vorjahres auszumerzen, als das Halbfinale gegen den „Underdog“ SV Orsingen-Nenzingen nach einem überragenden geführten Spiel zum Staunen aller nach Elfmeterschießen verloren wurde, fand unsere Truppe zu keinem Zeitpunkt wirklich richtig in das diesjärhige Halbfinalspiel. Vielmehr ließ der Spielverlauf uns das ein ums andere Mal den Kopf schütteln, ob der Schwerfälligkeit des Spielaufbaus. Hier zeigte sich deutlich, was nach dem Schlusspfiff in den Reihen der FC 09er immer wieder zu hören war: es fehlt einigen der Spielrhythmus, da sich seit längerem keine Gegner für Trainingsspiele finden lassen. Und so fällt es verständlicherweise schwer, vom dienstäglichen Halbfeld-Kick dann sofort erfolgreich in den Großfeld-Modus im Wettbewerb umzuschalten. Dieses Manko gilt es in den nächsten Tagen und Wochen vor dem Finale (voraussichtlich am 30.9. oder 1.10. auf Altbirnau) anzugehen und die bis dahin verbleibende Zeit zur Spielverbesserung zu nutzen.

Und so führte die Schwerfälligkeit unseres Spielaufbaus dazu, dass es nach einer an FCÜ-Torchancen armen ersten Hälfte mit 0:0 in die Pause ging. Zu diesem Zeitpunkt hatte die umsichtig agierende FCÜ-Defensive die Gäste vom SV Größschönach lediglich ein einziges Mal erwähnenswert die Strafraumlinie überqueren lassen, und konnte letztlich auch diese Szene gefahrlos klären und unseren Goalie Dirk Hornstein so gut wie unbeschäftigt lassen.

Nach diversen spieltaktischen Korrekturen durch unseren Coach „Wolle“ Frey brachte das Team um Ersatz-Kapitän Jürgen Beirer in der zweiten Hälfte dann etwas mehr Druck zustande und kam auch zu der einen oder anderen Torchance. Zwingend waren die allerdings auch nicht und den Angriffsbemühungen fehlte s es noch immer am Spielwitz. Auf der Gegenseite gab es für Goalie Dirk Hornstein weiterhin wenig bis nichts zu tun. Allein eine von unserem Abwehrstrategen Jörg „Kühne“ Kienast etwas unglücklich verlängerte gegnerische Flanke, die letztlich knapp am langen Posten flach vorbei flog, sorgte für kurze Aufregung beim FCÜ. Trotz des Gefühls, dass der Sieger an diesem Abend eigentlich nur FC 09 Überlingen heißen kann, bestand irgendwie immer die Sorge, dass die Gäste vom SV Großschönach vielleicht aus einem der sich häufenden Freistöße in Tornähe quasi aus dem Nichts Kapital schlagen könnten.

Bis zum ersten Jubel der zahlreichen FCÜ-Fans dauerte es schließlich bis zur 60. Spielminute. Nach einem typischen Jörn-Janzen-Sturmlauf über die linke Seite stand Bernd Parthenheimer im Zentrum goldrichtig und brachte Jörns Hereingabe „abgezockt“ im langen Eck unter. Schier unendliche Erlösung schien sich in den FCÜ-Reihen breit zu machen. Doch zunächst galt es, die mühevoll errungene Führung nach Hause zu bringen. Eine kontrollierte „zurückhaltende“ Spielweise hätte sicher dazu beigetragen, den Fans das Herbeifiebern des Schlusspfiffs etwas erträglicher zu gestalten. Davon wollte aber der FCÜ an diesem Abend nichts wissen und versuchte sich fortwährend mit weiteren, teils optimistisch vorgetragenen Angriffsversuchen. Trotz allem blieb dies nicht folgenlos und brachte, wenn auch erst spät, die erhoffte Belohnung. Keine 10 Zeigerumdrehungen nach der Führung zeigte erneut Bernd Parthenheimer seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Dieses Mal konnte er eine von Ronny Herder von rechts präzis herein geschlagene weite Flanke auf den langen Pfosten per Kopf verwerten. Jetzt kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn jedem war klar: dieser zweite Treffer bedeutete den Finaleinzug! Daran änderte auch die restliche Zeit bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

Das war eine knappe Kiste und legte offen: drei Wochen Zeit bis zum Finaltermin müssen effizient genutzt werden. Denn schließlich wollen wir ein sehr gutes Finale 2017 spielen!

In neuer gelungener Trikot-Kombination weiß-grau-rot haben sich gemüht:

Dirk Hornstein, Markus „Dufi“ Duffner, Jörg „Kühne“ Kienast, Roman Ludi, Walter Strasser, Marko Barlecaj, Tobias „Tobi“ Lau, Varol Ünal, Jürgen Beirer, Ronny Herder, Jörn Janzen, Hermann „Bibi“ Welte, Bernd Parthenheimer, Sven Czekay, Tuncay Tuncer, Daniel „Linde“ Lindemann

Trotz aller Scharmützel auf dem Platz war es dann klasse, wie wir gemeinsam mit dem SVG den Spieltag beim gemeinsamen Wurstsalat haben ausklingen lassen. Hier geht der Dank an unseren Stephan Kaufmann fürs Öffnen der AH-Schatulle, vor allem aber an Anastasia und Stefanos im Vereinsheim für die tolle und köstliche Bewirtung - und natürlich fürs Ausharren bis 1.30 Uhr ob der Daueranalysen zum Geschehen rund um den Spielverlauf.

Weiterer Dank geht an alle, die uns gratuliert haben, stellvertretend Heinz Weintraut für den flüssigen „Gratulationsteil“ sowie an Wolfgang, Bene, Christoph, Adi und all die namentlich Ungenannten für ihre Arbeit bzw. Hilfe rund um den Spieltag! Nicht vergessen und mit einem Dankeschön bedenken wollen wir auch Uwe Schaffart für die souveräne Spielleitung als Referee. Und zu guter Letzt gilt unser Dank allen AH-Getreuen auf der Tribüne und rund um den Platz: bei allem was uns begleitet rund um unseren ehrgeizigen AH-Fußball, es war ein tolles AH-Bild im Stadtwerk am See-Stadion unseres FC 09 Überlingen.

Herzlich Dank für eure großartige Unterstützung!!!

(sc / rl)

 


 
10.08.2017

Der FC 09 Überlingen schlägt den FC Bayern!

Mit einer Hammer-Nachricht von der Süddeutschen Meisterschaft der Ü50-Teams am Samstag, 5. August 2017, konnte unser Team aufwarten: der FC 09 Überlingen schlägt den FC Bayern mit 2:0!

Aber der Reihe nach. Geradezu kleinlaut war unsere Ü50 in den letzten Tagen vor der Süddeutschen beim Anblick des Spielplans und der Entscheidung geworden: nur der Süddeutsche Meister fährt nach Berlin. Noch im Vorjahr fuhren der Erstplazierte UND der Zweiplatzierte zum Finalturnier. Das bedeutete, dass wir uns auch gegen die namhaften Teams wie den FC Bayern, die AH-SG Darmstadt behaupten mussten, um überhaupt eine Chance zu haben, das Ticket nach Berlin zu lösen. Nicht unbedingt ein leichter Rucksack, der hier für unsere Reise ins badische Bad Schönborn-Mingolsheim geschnürt wurde.

Doch mutig, tapfer und unverdrossen gingen die Jungs schließlich die Reise ins badische Mingolsheim an. So sind sie halt, die Männer vom See!

Und geradezu als Bestätigung der engagierten und gewissenhaften Vorbereitung war dann der Turnierverlauf: Nach einem knappen Spielverlauf gegen die SG Reutlingen siegten wir durch einen Treffer von Günter Limberger mit 1:0 – parallel sahen wir nach einem sehr glücklichen 2:1 des FC Bayern gegen Mingolsheim (der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit): für unser Team sollte etwas drin sein gegen die großen Bayern.

Was folgte war Bestätigung, die Zwote: wir beherrschten die Bayern während der gesamten Spielzeit – hochkonzentriert und ohne jegliche wacklige Situationen gelang uns durch mehr als sehenswerte Kombinationen und erneuten Treffern von Günter Limberger ein überragendes 2:0 gegen den FC Bayern - oder in Zeiten von Twitter etc.: #FCBAYERNliegtuns

Doch noch war nichts entschieden. Im 3. Spiel warteten superstarke Darmstädter auf uns. Was dann folgte war unser bestes Turnierspiel! Denn wieder waren wir es, die den Spielverlauf beherrschten und mit sehr guten Chancen vor dem Darmstädter Gehäuse auftauchten. Aber dieses Mal stand uns das Glück nicht zur Seite, es wollte kein Treffer gelingen. So hieß es am Ende 0:0. Ein Remis, das folgenreich für uns sein sollte.

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen die bereits feststehenden Gruppenletzten aus Stettfeld sah der Tabellenstand folgendermaßen aus:

Der FC 09 Überlingen punktgleich mit Darmstadt an der Tabellenspitze - Bayern auf Platz 3, ein Punkt zurück.

Doch dann holte uns offenbar das Lampenfieber, die Courage oder was auch immer ein: wir versagten im vermeintlich leichtesten Spiel und erspielten uns nur sehr wenige zwingende Chancen. Tief stand der Gegner und mauerte was der Beton her gab. Auf der anderen Seite hatten wir bei einem Lattentreffer der Stettfelder den sprichwörtlichen Dusel. Die Dramatik gewann nochmals an Fahrt als wir eine superklare Chance kurz vor Schluss nicht verwerten konnten. Für die Daheimgebliebenen sei nur so viel erklärt: ein Teil unserer Spieler hatte sich schon zum Torjubel abgedreht und war bereits auf dem Weg in die eigene Spielhälfte, um dem gegnerischen Anstoß entgegenzutreten. Doch zu unserem großen Entsetzen fand der Ball aus zwanzig Zentimetern nicht den Weg über die Torlinie des mehr oder weniger leeren Tors. Danach war es vorbei. Dieses erneute 0:0 gegen den Gruppenletzten war ein bzw. DAS Remis zu viel - unfassbar! Denn im anschließenden direkten Duell des FC Bayern gegen die Darmstädter wurde dann der Süddeutsche Meister ermittelt. Und wer wurde es? Die Bayern haben letztendes den Titel geholt und die Fahrkarte nach Berlin gelöst - wie auch deren Ü40-Team und das Ü35-Team der Damen. So sehen eben (glückliche) Sieger aus. Fast schon ist man geneigt zu sagen, natürlich der FC Bayern.

Was nehmen wir mit von dieser Süddeutschen Ü50-Meisterschaft? Dieses Fazit ist ist sehr schwer zu ziehen: natürlich Enttäuschung und Wut, aber auch Stolz, Zuversicht und einen nach vorne gerichteten Blick mit erhobenem Haupt! Und der schwache Trost oder die kleine Genugtuung, dem FC Bayern die erste Niederlage beigebracht zu haben nach zuvor vier siegreichen Jahren! Das ist schon aller Ehren wert! Und nicht zu vergessen: das Ü50-Team des FC 09 Überlingen ist Süddeutscher Vizemeister 2017 und hat mit einer überragenden Turnierleistung „landesweit“ Schulterklopfer und Anerkennung eingeheimst und wurde letztlich nicht zu unrecht als stärkstes Team des Turniers bezeichnet - ungeschlagen und ohne Gegentreffer! Umso bitterer ist es natürlich, wenn solch eine Leistung am Ende nicht mit dem Titel belohnt wird.

Jetzt brauchen wir erst einmal etwas Zeit, das Verpasste zu verarbeiten. Aber es bleibt der stolze Blick auf die Signatur mit den zahlreichen Erfolgen in den letzten Jahren und das Wissen, Süddeutscher Vizemeister der Ü50-Teams geworden zu sein, und mit dem Sieg gegen den FC Bayern Vereinsgeschichte beim FC 09 Überlingen geschrieben zu haben. Und wie hat es unser Coach "Wolle" so zu treffend zusammengefasst: "Der FC Bayern an der Säbener Straße in München wird mittlerweile unseren Namen bei den Ü-Mannschaften groß handeln. Und wenn im nächsten Jahr der FC Bayern in eine Gruppe gelost wird mit dem FCÜ, dann bekommen die Jungs in München Fracksausen!"

Was für ein Meisterschafts-Samstag am beim TuS Mingolsheim und der Süddeutschen Ü50-Meisterschaft!

Das Team: Dirk Hornstein, Markus "Dufi" Duffner, Jörg "Kühne" Kienast, Harry Schwehr, Ralf Leuter, Walter Strasser, Sven Czekay, Harry Kruppe, Günter Limberger, Uwe "Neger" Negrassus

Herzlichen Dank an unseren Coach Wolfgang "Wolle" Frey, an seinen "Co" Tobias "Tobi" C. Lau und unseren Teambegleiter Benedikt "Bene" Kuczkay. Klasse, dass ihr das Team so toll begleitet habt!

(sc / rl)

 


 
25.07.2017

Da ist das Ding!

Im sechsten Anlauf auf die Krone sicherte das Ü50-Team des FC 09 sich vergangenen Samstag (22.7.) in Weil am Rhein den langersehnten Südbadischen Meistertitel.

Es war ein spannender Samstagnachmittag in Weil am Rhein für unser Team vom See: Wetterkapriolen, lange Wartezeiten nach den Gruppenspielen, ein Auf und Ab der eigenen Spielqualität, Spieler- und Schiri-Dispute, enge Spiele - somit all das, was einen packenden Turnierverlauf ausmacht. Für die Zuhausegebliebenen, die das Geschehen an den Empfangsgeräten per Live-Ticker in der Whatsapp-Gruppe verfolgen konnten oder mussten, dürfte das sicherlich die ein oder andere Schweißperle oder teils erhöhten Puls hervorgerufen haben.

Das Team startete gut in die Gruppenspiele und konnte nach der 1:0-Führung und dem zwischenzeitlichen Ausgleich geradewegs einen 3:1-Erfolg gegen Furtwangen heimfahren (Tore: Walter (2) und Ralf). Trotz dieses wichtigen "Auftakt-Dreiers" verliefen die weiteren Spiele überraschend etwas holprig. Und so folgte - fast schon wie immer im zweiten Spiel - ein ernüchterndes torloses Remis gegen nicht all zu hoch eingestufte Steinenstädter. Doch die Reaktion folgte prompt: mit dem Wissen, im kommenden Spiel auf die starke Mannschaft des Gastgebers zu treffen, gelang wieder eine Spielverbesserung und ein 1:0-Sieg gegen Weil (Tor: Harry K.). Im 4. Gruppenspiel gegen Forbach/Weisenbach gelang zwar wieder "nur" ein enger 1:0-Sieg (Tor: Kühne), aber ein richtig ansehnlicher bei jetzt stabiler Spielqualität. Obendrein sicherte dies den Gruppensieg und bescherte uns für das Halbfinale das ewig junge Duell gegen die SG Stadelhofen/Oberkirch. Doch hier wurde es richtig eng: Nach einem frühen 0:1-Rückstand gelang in einer insgesamt kritischen Spielsituation nach einem an Harry K. verübten Foul der Ausgleich per Neunmeter. Kühne, der aus unserer Sicht beste Spieler des Turniers, war es, der antrat und die Kugel unhaltbar einnetzte. Stadelhofen erhöhte danach zusehends den Druck, doch mit Geschick und einem überragenden Keeper konnte das Remis über die Zeit gebracht werden. Nun musste die Entscheidung im nervenaufreibenden Neunmeter-Schießen fallen. Doch hier zeigte erneut unser Dirk im Tor seine Extraklasse und konnte zwei der gegnerischen Schüsse vom Punkt (mit Wiederholungsneuner sogar drei) parieren. Bei keinem Fehlschuss in den eigenen Reihen (Schützen: Walter, Dufi, Kühne, Harry S.) bedeutet dies den Einzug ins Finale.

Hier trafen schließlich die tatsächlich besten und bis dahin ungeschlagenen Turniermannschaften aufeinander: der FC 09 Überlingen gegen den FC Neuenburg. Im Finale hatte der FC 09 einen Start nach Maß. Eine Traumkombination - ausgehend von Dirk auf Dufi, über Kühne, links raus auf Harry K., Querpass in die Mitte - netzte Walter goldrichtig stehend zur 1:0-Führung für Überlingen ein! Nun folgte ein schier unendlicher Final-Krimi, in dem Neuenburg mehr und mehr den Druck erhöhte, aber immer wieder an unserem erneut überragenden Dirk scheiterte. Minute um Minute hielten wir mit vereinten Kräften dem Druck stand und ließen uns auch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Walter und vorübergehend auch Dufii nicht mehr bezwingen bis es schließlich am Ende soweit war: Das Spiel ist aus, aus, aus ... da ist der Titel, das Triple, das Ding, der Wimpel!!!

Und so wird nun bald der dritte Stern die stolzgeschwellte Trikotbrust der Mannen um Teamcoach Wolfgang "Wolle" Frey zieren.

Nach Siegerehrung, kurzweiliger und feucht-fröhlicher Heimfahrt nahmen die Siegesfeierlichkeiten zum Teil noch einen ausgelassenen und ausgedehnten Verlauf entlang der Überlinger Promenade. Augenzeugen berichten, dass die letzten wackeren "AHler" am frühen Sonntagmorgen gegen 4 Uhr den Heimweg antraten.

Ein großer Dank des Teams geht an alle Kameraden, die zu diesem großartigen Erfolg beitragen haben, vor allem aber an diejenigen AH-Kameraden, die dem Team an der Außenlinie in Weil zur "Seite" gestanden sind. Tobi, Günter und Timi, Bibi, Bene und Wolfgang, das war ein tolles Gefühl! Ein Riesenkompliment dafür, dass ihr eure Zeit und Muße für unsere AH-Kameradschaft im FC 09 Überlingen so eingebracht habt! Auch das hat beflügelt und stark gemacht.

Das Ü50-Team der Meister-AH: Dirk Hornstein, Markus "Dufi" Duffner, Jörg "Kühne" Kienast, Harry Schwehr, Ralf Leuter, Walter Strasser, Sven Czekay, Harry Kruppe, Uwe "Neger" Negrassus

Allen unseren Verletzten wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und baldige Genesung! Denn der Gewinn des Südbadischen Meistertitels führt uns bereits am Samstag, 5. August 2017, ins badische Bad Schönborn-Mingolsheim, wo es erneut zu einem Aufeinandertreffen mit unseren Freunden des  FC Bayern München kommen wird. Außerdem müssen wir dort gegen die AH-SG Darmstadt, die SG Reutlingen und den TSV Stettfeld antreten. Allerdings geht es nicht nur um den Titel, sondern gleichzeitig auch um die einzige Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft, weil nur der Sieger im September diesen Jahres die Reise zum Titel-Turnier nach Berlin antreten darf. Doch das spornt uns noch mehr an! 

(sc / rl)